Ursprünglich veröffentlicht auf LinkedInsider Deutschland:


Facebook, Surfen & Co: So ist mein Kind sicher im Internet

Letzte Woche erhielt ich von Amazon ein neues Buch, was ich bestellt hatte: “Facebook, Surfen & Co: So ist mein Kind sicher im Internet”, von Jane Schmidt.  Zwar bin ich durchaus Social Media Enthusiast, aber nebenbei auch Vater von zwei Töchtern von 8 und 11 Jahren. Beide nutzen bereits das Internet, wobei die Nutzung der Kleineren auch der älteren Schwester geschuldet ist. Zeit sich damit etwas auseinanderzusetzen.

Über das Buch

Kind sicher im InternetAuf über 240 Seiten beschreibt Jane Schmidt vieles bis alles, was man als Elternteil über Internet und seinen Kindern wissen sollte. Dabei ist die Zielgruppe weit gestreut: Für Eltern, die bis jetzt weniger mit dem Medium zu tun hatten, wird Schritt für Schritt erklärt, was man tun muss. Dabei werden auch Anmeldung bei einem Mailprovider oder eines Google+ Accounts erläutert.

Aber auch für Leute, die sich bereits…

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UnbenanntBald ist es soweit: Mitte Juni kommt mein Buch zum Thema Medienkompetenz heraus. 6 Monate nach Feierabend am PC sitzen und schreiben werden dann endlich physisch greifbar sein!

Herausgekommen ist am Ende eine schöne Mischung aus Themen wie Cybermobbing oder Stalking mit ganz praktischen Sachen wie der Einrichtung von PC, Browser und vielen anderen Dingen.

Besonders aufgehalten hat die Tatsache, dass sich alles ständig im Wandel befindet. So sieht das Frontend von Avira heute anders als zu Beginn aus, von Facebook mal ganz abgesehen. Aber auch Twitter hat einiges geändert. Nur Samsung ist sich (oder Apple;) treu geblieben und hat mir hier nicht reingegrätscht! Danke :)

Heute möchte ich für euch ein paar Inhalte zum Lesen bereitstellen. Über einige Dinge, die dort vorkommen, habe ich hier ja schon einmal berichtet. Andere Sachen sind einfach zu umfangreich, um sie mit einem Blogbeitrag abzuhandeln.

Falls Ihr wissen wollt, worum es in dem Buch generell gehen wird, könnt ihr außerdem gern im Inhaltsverzeichnis stöbern. Da ich hier auf diesem Blog nur eingeschränkte Möglichkeiten habe, findet ihr das volle Inhaltsverzeichnis sowie ein Elternforum, in dem ihr Fragen stellen und auch diskutieren könnt, unter http://janesmarketing.de/forums/

Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

[Bei Amazon findet Ihr das Buch HIER ]

Jane:

Am Ende sind es immer die Eltern, die Ihre Kids aufklären sollten. Egal bei was ;)

Ursprünglich veröffentlicht auf ElternGuide:

Ein wichtiges Element der Medienkompetenz von Kindern, ist der Umgang mit Werbung. Nie waren Werbebotschaften so präsent wie heute. Und niemals zuvor waren diese so schwer von anderen Medieninhalten zu unterscheiden. Entsprechend wird es immer wichtiger, den Unterschied zu verarbeiten. „Advertising literacy, also die Fähigkeit, Werbung zu erkennen, einzuordnen und zu verstehen, gehört zu den wichtigsten Kompetenzen für die kindliche Entwicklung hin zu informierten und kompetenten KonsumentInnen.” so Prof. Ralf Terlutter von der Uni Klagenfurt.

Ralf TerlutterBisher ging die Wissenschaft davon aus, dass allein das Alter der entscheidende Faktor in der Entwicklung des Umgangs mit Werbung wäre. Da allerdings bei jüngeren Studien immer mehr Unterschiede innerhalb der Altersgruppen auftauchten, führte die Uni Klagenfurt eine groß angelegte Studie mit 249 Interviews in Volksschulen durch. Mit dem Ziel, einer interessanten Fragestellung auf den Grund zu gehen:

Beeinflussen Essgewohnheiten, Körpergewicht und Körperwahrnehmung den Umgang von Kindern mit Werbung?

„Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass…

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Agenturübersicht Hamburg aktualisiert

Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 in Kinder, Werbung / Marketing
Schlagwörter:, ,

Die Agenturübersicht wurde nach langer Zeit mal wieder überarbeitet. Unter http://kinderundwerbung.wordpress.com/agenturen/ findet Ihr ab sofort die erneuerten Einträge der Casting-, Comparsen, Model und Schauspielagenturen aus dem Großraum Hamburg.

Wie immer gilt: Falls ihr selbst einer Agentur angehört, die hier unbedingt gelistet werden sollte, meldet euch bei mir und schickt alle wichtigen Infos + einen kleinen Text über euch und euer Spezialgebiet.

 

 

Nach einer doch etwas ausgiebigeren Sommerpause hier im Blog möchte ich heute etwas über die Aktion “Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein!” von der Techniker Krankenkasse schreiben. Ich war (zugegeben schon vor ein paar Wochen) neulich mal wieder bei der Techniker Krankenkasse und habe mit Jürgen Naujoks über dieses Projekt gesprochen.

Ich muss sagen, es war beeindruckend. Die TK ist mit damit in fast allen Bundesländern in den Schulen präsent, allein in Hamburg sind es über 700! Die Lehrer werden mit dem sogenannten Mobbingkoffer ausgerüstet, in dem alle wichtigen Materialien untergebracht sind. Zusätzlich bekommen sie eine Schulung, dessen Inhalt sie dann auch wieder anderen Lehrern beibringen können (Multiplikatorschulung).

Der Inhalt des Mobbingkoffers

Hierzu gehören:

1. Ein Handbuch zur Projektwoche, in dem die einzelnen Sessions der kompletten Projektwoche enthalten und vorbereitet sind

2. Dann sind dort auch noch zwei DVDs drin:

-> Auf der ersten DVD wird den Kindern gezeigt, was Mobbing bedeutet und welche Folgen es haben kann. Außerdem ist noch Coachingmaterial für die Lehrer mit drauf.

-> Auf der zeiten DVD sind Beispiele aus der Schulpraxis für die Eltern. Mit diesem Film soll eine Grundlage für ein Gespräch auf einem Eltertreffen geschaffen werden.

3. Ein Anti-Mobbing-Spickzettel für die Lehrer. Den Namen habe ich mir nicht ausgedacht und auch das “Haus vom Nikolaus” habe ich nicht auf den Spickzettel gemalt! Ist aber eine tolle Idee und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Spickzettel die Lehrer in der Projektwoche sehr gut unterstützt hat :)

Der Lehrer-Spickzettel

4. Was nicht fehlen darf, sind natürlich die Info-Materialien für Eltern. Aktiver Schutz kann nur funktionieren, wenn hier alle zusammen arbeiten.

Zusätzlich habe ich vom Herrn Naujoks noch ein neues Modul für den überarbeiteten Koffer bekommen. Hierbei geht es um ein sehr wichtiges Zusatzmodul: Das Thema Cybermobbing. Aktueller denn je, mit einem immensen Gefahrenpotenzial und für Eltern nur schwer zu überblicken. Hierzu werde ich euch natürlich noch ausführllicher berichten.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion nicht von der Techniker allein, sondern auch vom Landesinstitut für Schulentwicklung und Lehrerbildung (Hamburg) und für das Cybermobbing-Modul hinzugekommen ist Klicksafe.de, über die ich auch schon öfters berichtet habe.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr, falls euer Kind an dem Projekt schon einmal teilgenommen hat, eure Erfahrungen damit berichten würdet. Das muss nicht hier öffentlich im Blog sein. Ihr könnt mir auch gern direkt schreiben! Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Eure Jane

Hier kommen die 5 Regeln, mit denen man für das Mindestmaß an Sicherheit für seine Kinder sorgen sollte. Für diejenigen, die mit Englisch so Ihre Schwierigkeiten haben, gibt es unten die Übersetzung der Infografik!

5 golden Rules for Parents

Hiermit soll es für Eltern leichter sein, ihre Kinder an Social media teilhaben zu lassen und trotzdem sicher unterwegs zu sein

1. Zeig mir, was du dir ansiehst!
Bitte dein Kind darum, dir zu zeigen, was es sich für Seiten ansieht. Zeige Interesse an den Seiten, die dein Kind sich ansieht und vor allem: Merke Sie dir, damit du sie später auf Sicherheitsaspekte hin durch checken kannst. Finde heraus, wie die Sicherheitseinstellungen dort sind und wie man anstößiges melden kann.

“46 % aller Elten (UK) geben zu, dass ihre Kinder mehr vom Internet und Social Media verstehen als sie selbst!”

2. Privatsphäreeinstellungen überprüfen!
Da Kinder Social Media nutzen, um alles, was sie tun, zu teilen, (viiieele Kommas) kann das Ändern des Profils auf “privat” sehr sinnvoll sein. So kann man sie davor schützen, dass private Fotos, persönliche Informationen oder der momentane Standort in die falschen Hände gerät.

“80 % der 12-15 Jährigen in GB sind aktives Mitglied in einem Sozialen Netzwerk und haben (natürlich) dort auch ein Profil.”

3. Frag einfach! 
Hilf deinem Kind zu verstehen, dass es Fake-Profile gibt und Menschen über ihre Identität lügen und darüber, wer sie sind. Erkläre, dass es nur mit anderen befreundet sein sollte, wenn es die Person wirklich kennt und ihr vertraut – in der realen Welt!

“35% der Kids werden beim Surfen gar nicht überwacht!”

4. Foto-Check!
Gute Idee, wie ich finde: Erkläre deinem Kind, dass es dort nur Fotos veröffentlicht, die es dir sofort zeigen würde. (Wirklich sehr gut, da in dem Moment sofort der “is mir peinlich”-Schalter umgelegt wird!) Checke außerdem, was es für Apps und Seiten nutzt, um diese zu teilen.

5. Sag deinem Kind, dass es mit dir reden kann, wenn sich über etwas Sorgen macht, dass gerade online geschieht!
Wenn du mit deinem Kind über seine Lieblingsseiten redest, über das Internet und die möglichen Risiken, dann reden es auch eher mit dir über Situationen, in denen es sich unwohl gefühlt hat und Inhalte, die es nicht sehen wollte!

Unten in der Grafik sind übrigens noch ein paar Links mit weiterführenden Infos enthalten! Originalquelle ist der Ofcom report in GB vom April 2013.

Zu viel TV – und dann?

Veröffentlicht: 19. Juni 2013 in Dies und das, Kinder
Schlagwörter:, , ,

Im letzten Beitrag habe ich ja schon ausführlich über das Suchtpotenzial der heutigen Medien berichtet. Heute geht es um die Folgen, die neben sozialer Auffäligkeit noch zu erwarten sind. Zu viel TV bzw Medienkonsum kann dazu führen dass die Kreativität und Kommunikationsfähigkeit leidet und sie fördert eben auch Trägheit und erhöht damit die Gefahr des Übergewichts.

Bei einem durchschnittlichen Konsum von einer Stunde täglich werden sich die Kreativität und auch die Kommunikationsfähigkeit eines Kindes wohl kaum verschlechtern. Da brauchen wir uns eher weniger Sorgen machen. Wenn aber ein Kind nicht gebremst wird und jeden Tag drei oder mehr Stunden vor dem Fernsehgerät, PC oder der X-Box sitzt, sind derartige Veränderungen wahrscheinlich. Das kindliche Gehirn wird nur noch einseitig belastet: Die rechte Gehirnhälfte, die für die visuelle Aufnahme von Informationen zuständig ist, wird wesentlich intensiver genutzt als die linke Gehirnhälfte. Diese ist für die Sprache, die Fantasie und das abstrakte Denken wichtig.  Wenn dein Kind also ständig zockt, wird auch die Sprache eher auf das Notwendige reduziert. Diese Kinder können dann zum Beispiel nicht mehr wirklich zuhören und verlieren bei mündlichen Vorträgen schnell den „Faden“.

Diese Entwicklung geht mit der Weiterentwicklung der Medien einher. Früher schufen sich Kinder ihre eigene Fantasiewelten. Heute ist das nicht mehr notwendig, denn sie bekommen aus den Medien teilweise Fantasiewelten geliefert, die ihre eigene Vorstellung bei Weitem übertreffen. Dadurch werden schon in den ersten Lebensjahren die Voraussetzungen für mangelhafte kognitive Fähigkeiten gesetzt. Aber vielleicht ist das ja auch das Schicksal unserer digital Natives?
Die zweite genannte Entwicklung, die Gewichtszunahme bei Kindern und Jugendlichen, ist ein wachsendes Problem. Die Schuld dafür wird gern bei der Lebensmittelindustrie und dem dort herrschenden Wettbewerb und eben auch bei der Werbung gesucht. Aber es ist nicht nur die Werbung, die die Kids zum Futtern verleitet. es ist das Nichts-Tun, das einen großen Beitrag dazu leistet. Nach einer Studie des Robert Koch Instituts besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Dauer des Medienkonsums und dem Übergewicht. 20% der Kinder mit einem hohen Medienkonsum sind übergewichtig! Bei Kindern, deren Mediennutzung im mittleren Bereich liegt, beträgt diese Wahrscheinlichkeit nur noch 13,9 Prozent und bei denen, die sich kaum mit Medien beschäftigen, sogar nur noch 11,2 Prozent. Der Begriff der „Medien“ umfasst in diesem Fall den Fernseher, Videos, Spielkonsolen (ab elf Jahren) und Computer.

Übergewicht ist ein Problem, welches durch eine Vielzahl von Faktoren wie den folgenden determiniert wird:

  • unausgewogenen Ernährung,
  • mangelnden Bewegung,
  • Genetik (hier ist schon durch die Veranlagung der Grundstein für Übergewicht gelegt) und
  • die sogenannten sozioökonomischen Faktoren: Je niedriger der soziale Stand ist, desto höher ist der Anteil übergewichtiger Kinder.

Ein zu hohes Gewicht im Kindesalter kann natürlich auch krankheitsbedingt sein. Hier wird das Übergewicht zum Beispiel durch Schilddrüsenerkrankungen oder andere hormonelle Störungen verursacht. Das trifft aber nur auf 1 Prozent der Fälle zu! Im Normalfall wird das Übergewicht durch das Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr und –verbrauch verursacht.  Eine mangelnde körperliche Aktivität geht mit einem übermäßigen Konsum einher.

Im Schulalltag haben Kinder zusätzlich kaum Möglichkeiten, sich ausreichend zu bewegen. Zu Hause jedoch ist ihre Bewegung keineswegs eingeschränkt. Sie sind maximal während des Erledigens der Hausaufgaben zum Sitzen gezwungen! Wenn sich ein Kind dann für passive Freizeitbeschäftigungen wie eben das Spielen mit Konsolen, PC oder Fernsehen entscheidet, nimmt es wahrscheinlich zu. Hier sind wieder einmal die Eltern gefordert, denn sie müssen Bewegungsanreize für ihre Kinder schaffen. Meist ist es jedoch so, dass ein falsches Verhalten durch eine mangelhafte Vorbild- und Erziehungsfunktion der Eltern sogar unterstützt wird.

Es ist wahrscheinlich, dass dicke Kinder durch Spots eher zum essen animiert werden als normalgewichtige Kinder. Zudem sehen dünne Kinder den Spot auch seltener, weil sie öfter anderweitig beschäftigt sind. Die Ursache für die Fettleibigkeit Einiger liegt aber nicht in den Spots selbst, sondern in ihrem Lebensstil.  Zu dem Ergebnis kamen auch die Kieler Adipositas Präventionsstudie (Kiel Obesity Prevention Study, KOPS) und die Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es ist also nicht die Lebensmittelindustrie, die generell Schuld am Übergewicht der Kinder ist!

Also liebe Eltern, schickt die Kiddies an die frische Luft, geht ins Freibad oder macht eine Rad Tour! Euer aller gesundheit wird es danken :)