Ratgeber

Es ist also passiert…Auch ich habe nachgegeben (!) und meiner Großen zum 10. Geburtstag ein Handy gekauft. Natürlich ist es erst einmal ein ganz einfaches mit einer Callya Card. So kann man ganz gut testen, ob die damit klar kommen…diese frühreifen Mädchen von heute…# Aber ehrlich gesagt, es ging auch nicht anders. Wenn Sie Donnerstags bei den Pfadfindern ist und ich sie erst um19:30 Uhr das erste mal am Tag zu Gesicht bekomme, möchte ich schon die Möglichkeit haben, sie anrufen zu können. Zusätzlich beruhigt es mich (auch wenn nur leicht, das muss ich zugeben), wenn ich weiß, dass sie mich anrufen kann, wenn ihr etwas passiert.  Gerade in Großstädten finde ich es schon wichtig, dass die Kinder wahrhaft „mobil“ sind.

Hierzu gab es jüngst einen tollen Ratgeber vom Bundesministerium für Familie mit dem Titel „Handy ohne Risiko?“. Gut, der ist für Eltern geschrieben, die selbst keines besitzen und wahrscheinlich noch nie etwas von Whatsapp usw gehört haben…aber trotzdem…hier ist der Link: Den Rategeben gib’s online unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=101196.html

Alles andere, das es schon 2010 gab, habe ich hier noch mal aufgelistet:

  • Engels, Gerd (2004): Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP): Ab wann dürfen Kinder arbeiten – und was?
  • Grüsser, Sabine M., Thalemann, Ralf (2006): Computerspielsüchtig?: Rat und Hilfe, 1. Auflage, Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, S. 21.
  • Hertel, Bettina (2006): Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP): Wenn Werbung die Meinung der Kinder manipuliert.
  • Information für Eltern (2009): Kind und Fernsehen, Essen: Drei-W-Verlag, S. 2.
  • Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (2001): Empfehlungen zur Werbung, Erhebung von Geldspenden, wirtschaftlichen Betätigung und zu Sammlungen an öffentlichen Schulen, Verwaltungsvorschrift vom 28.01.2001.
  • Müller, Melissa (1997): Die kleinen Könige der Warenwelt: Kinder im Visier der Werbung, Frankfurt am Main; New York: Campus Verlag, S. 6, 13, 20, 26, 34f, 39, 60-63.
  • Krebs, Carola (2008): Ganz privat im Web 2.0: Wie Kinder und Jugendliche das Web 2.0 in ihre Lebenswelten integrieren, hrsg. v. RTL DISNEY Fernsehen GmbH & Co. KG, München, S. 15.
  • Schröder, Eva – Maria (1999): Kinder, lasst die Pfunde purzeln! : wie übergewichtige Kinder schlank und fit werden, Stuttgart, Leipzig: Hirzel, S. 17f.
  • Verbraucherzentrale Bundesverband (VzBv) (2009): Keine Werbung mit Kaufaufforderungen an Kinder.
  • Zollinger, Barbara et al. (2008): Kinder im Vorschulalter: Erkenntnisse, Bebachtungen und Ideen zur Welt der Drei- bis Siebenjährigen, 3., korrigierte Auflage, hrsg. v. Zollinger, Barbara, Bern; Stuttgart; Wien: Haupt, S. 50, 217.

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