Gesetze etc

Für Kinder gibt es einige wichtige Gesetzesvorschriften, die ihr junges Leben beeinflussen. Die für mich in Bezug auf Werbung wichtigen Vorschriften sind die Folgenden (Stand: Januar 2010)

  • Arzneimittelgesetz (AMG) in der Fassung vom 12.12.2005, zuletzt geändert am 28.09.2009, § 2, § 10 Abs. I 2, 12.
  • Brox, Hans (2002): Allgemeiner Teil des BGB, 26., neu bearbeitete Auflage, Köln et al.: Heymanns, S. 134.
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in der Fassung vom 02.01.2002, zuletzt geändert am 28.09.2009, §§ 106, 138.
  • Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in der Fassung vom 08.07.2004, zuletzt geändert am 22.12.2008, §§ 1, 4, 5.
  • Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (BtMG) in der Fassung vom 01.03.1994, zuletzt geändert am 29.07.2009, § 29 Abs. I Nr. 8, § 14 Abs. V.
  • Heilmittelwerbegesetz (HWG) in der Fassung vom 19.10.1994, zuletzt geändert am 26.04.2006, § 3 Abs. 1, § 11 Abs. I Nr. 12.
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) in der Fassung vom 12.04.1976, zuletzt geändert am 31.10.2006, § 5 Abs. 3.
  • Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder (JMStV) in der Fassung vom 10. bis 27.09.2002, zuletzt geändert am 31.07.2006, §§ 1, 4, 5, 6.
  • Jugendschutzgesetz (JuSchG) in der Fassung vom 23.07.2002, zuletzt geändert am 31.10.2008, §§ 1, 6, § 11-15.
  • Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung vom 24.07.2009, zuletzt geändert am 03.08.2009, § 4, § 5 Abs. I Nr. 4.
  • Medizinproduktegesetz (MPG) in der Fassung vom 07.08.2002, zuletzt geändert am 26.07.2009, § 3.
  • Nährwertkennzeichnungsverordnung (NKV) in der Fassung vom 25.11.1994, zuletzt geändert am 01.10.2009, § 6 Abs. I.
  • Nichtraucherschutzgesetz (NichtRSchutzG M-V) Entwurf der Fraktion der Linkspartei und Beschluss vom 04.07.2007, Drucksache 5/690.
  • Richtlinie 89/552/EWG des Rates zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit (EG – Fernsehrichtlinie) in der Fassung vom 03.10.1989, zuletzt geändert am 30.07.1997, Art. 10.
  • Rundfunkgesetz für das Land Mecklenburg Vorpommern (Landesrundfunkgesetz – RundfG-M-V) in der Fassung vom 20.11.2003, zuletzt geändert am 19.12.2005, § 38 Abs. I, § 40 Abs. I.
  • Rundfunkstaatsvertrag (RStV) in der Fassung vom 31.08.1991, zuletzt geändert am 01.06.2009, § 7 Abs. III Nr. 3.
  • Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN – Kinderrechtskonvention), in der Fassung vom 20.11.1989, zuletzt geändert am 05.04.1992, Präambel.
  • Vorläufiges Tabakgesetz in der Fassung vom 09.09.1997, zuletzt geändert am 21.12.2006, § 2.

Zusätzlich zu den „richtigen“ Gesetzen gibt es natürlich auch Fachbücher und ähnliches, wo Infos über Neuerungen und Rahmenbedigungen enthalten sind. Diese sollten an dieser Stelle auf jeden Fall auch eine Erwähnung finden:

  • BMFSFJ – Pressemitteilung vom 19.12.2007: Von der Leyen und Laschet: „Jugendschutzgesetz gezielt verschärft“, abzurufen unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=104428.html, abgerufen am 30.12.2009.
  • Effertz, Tobias (2008): Kindermarketing: Analyse und rechtliche Empfehlungen, Frankfurt am Main et al.: Peter Lang Verlag, S. 36, 58, 103f, 111f, 258, 269f, 401, 483, 527.
  • Engels, Gerd (2004): Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP): Ab wann dürfen Kinder arbeiten – und was?
  • Europäisches Übereinkommen über das grenzüberschreitende Fernsehen (Europaratskonvention) in der Fassung vom 15.05.1989, Art. 1.
  • Deutscher Werberat (2009): Pressemitteilung: Schwerpunkt Kinder- und Jugendschutz – Regeln für Alkoholwerbung erweitert, S. 4.
  • Dreher, Gunther; Feltes, Thomas (1998): Das Modell New York: Kriminalprävention durch ‚Zero Tolerance‘: Beiträge zur aktuellen kriminalpolitischen Diskussion, hrsg. v. Feltes, Thomas, Holzkirchen: Felix Verlag, S. 142.
  • Kunkel, Peter Christian (1999): Grundlagen des Jugendhilferechts: Systematische Darstellung für Studium und Praxis, 3., völlig neu bearbeitete Auflage, Rechtsstand: 01.01.1999, Baden Baden: Nomos Verl.-Ges., S. 105.
  • o.V. Schriftlicher Managementlehrgang (2009): Die Health-Claims-Verordnung (HCVO), abzurufen unter http://work.euroforum.de/data/pdf/P6100479.pdf, abgerufen am 11.01.2010, S.1.
  • Peterson, Jens (2003): Medienrecht, München: Beck, S. 225 f.
  • Rinsche, Karen (1998): Jugendwerbeschutz: das regulatorische Umfeld der Werbung vor Kindern unter besonderer Berücksichtigung der Fernsehwerbung, Hamburg: Lit, S. 82, 88, 92, 95, 149.
  • Von Heyl, Cornelius; Liesching, Marc (2008): Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz – Staatsvertrag der Länder, als Broschüre hrsg. v. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2008), S. 2.

Für aktuellere Angaben/Links und natürlich Infos über neue Gesetze oder Informationen über die Handhabung in anderen Länderen bin ich sehr dankbar. „Für’s Erste“ reichen diese Grundlagen auch, denke ich, die Aktualisierung kommt, sobald möglich, hinterher.

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