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Barbie, Werbung

Wessen Kind mit so etwas spielt, wünscht sich die Barbie zurück! Unmögliche Proportionen, riesige Absätze und horrende Preise – trotzdem wollen die Kids genau DAS haben

Der Begriff der Manipulation stammt eigentlich aus dem Lateinischen. Manipulus bedeutet „eine Handvoll“.  Ein zwischen zwei Parteien bestehendes Verhältnis wird bezeichnet: die eine Partei manipuliert und die andere Partei wird manipuliert. Die eine handelt also aktiv und hat die andere, passive Partei in seiner Gewalt. Die erfolgreiche Manipulation zeichnet sich aber dadurch aus, dass die passive Partei nicht gegen ihren Willen handelt. Sie übernimmt die ihr zugetragenen Aufgaben aus scheinbar eigener Motivation.

Kinder reagieren empfindsam auf die Sendung von Verhaltensnormen und sie sind in Bezug auf ihre Meinung beeinflussbarer als Erwachsene.  Der Grund könnte sein, dass die Werbung für sie auch eine Art Sozialisationsfunktion übernommen hat. In der Werbung werden besondere Wertvorstellungen nun mal sehr effektiv vermittelt. Was wären die Winx oder Monster High (Ja, Mutter von Mädchen :) ohne ihre 1000 Accesoires?

Bei Kindern entsteht der Eindruck, dass bestimmte Statussymbole wichtig sind, um in der Schule beliebter zu sein und damit mehr Lebensfreude zu empfinden. Kinder sind ich-orientiert, zumindest bis zu einem gewissen Alter. Und sie denken nicht gerade weit in die Zukunft. Also: Ich-orientierte Impulskäufer, tolle Kombination :) Nicht verwunderlich, dass das „Haben-Wollen“ schnell geht!

Hinzu kommt, dass Kinder keine wirkliche Werbekompetenz haben. Sie haben halt echt wenig Ahnung vom Thema Werbung. Unternehmen versuchen nun über Werbekampagnen und dazugehörige Slogans das Kaufverhalten der Kinder zu beeinflussen. Ihnen wird suggeriert, dass der Konsum einen wesentlichen Aspekt bei der Positionierung unter den Freunden darstellt.

Ein simples Beispiel für Manipulation gibt die von Eltern heiß geliebte Quengelware. Quengelware ist Ware bzw. sind Produkte, die in Supermärkten in der Nähe der Kassen stehen. Hier werden den Kindern Süßigkeiten, Kaugummis, Spielzeuge und Gott weiß was für ein „Schrott“ angeboten. Aufgrund der hohen Wartezeit beginnen die Kinder zu quengeln, weil sie etwas davon haben wollen. Damit wieder Ruhe herrscht, geben die Eltern nach und werden so sehr erfolgreich zum Impulskauf bewegt. Das Ergebnis ist, dass der Absatz im Kassenbereich um ein vielfaches höher ist als in anderen Bereichen des Supermarktes.

Natürlich gibt es auch Gegen-Theorien, in denen wir autonom sind und die Werbung niemanden manipulieren kann. Aber so ausgeprägt sind die Charaktere der kleinen Zwerge noch nicht. Also müssen sie sich mit uns quälen! Und egal was man macht, das Ende vom Lied ist doch trotzdem immer das gleiche: Das, was die Freundin hat, isttrotzdem besser als das, was man selbst hat.

Falls ihr euch ausführlicher belesen wollt: Hier findet ihr Literatur
Eure Jane

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playdoh

Veröffentlicht: 31. Dezember 2012 in Pics und Videos, Produkte
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Zoey und ihr Knet-Arsenal…hat wirklich Spaß gemacht! Das Ding hat soo viele Kleine Formen, wo man einfach nur die Knete rein drücken muss und schon ist ein Herzchen oder auch der Teddy-Bär fertig…

Wenn’s Spaß macht

Veröffentlicht: 31. Dezember 2012 in Pics und Videos, Produkte
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Jaaa, hier sieht man das Ergebnis von Zoeys neuer Eismaschine von Playdoh. Da kann man nur sagen, alles richtig gemacht…die Werbung war ansprechend und das Produkt fetzt auch. Meine Mutti war so euphorisch, dass sie gleich noch ein Extra Pack mit 24 weiteren Farben gekauft hat und nu können wir kneten und Eis machen, bis die Finger blutig sind haha…oder wer die Knete gegessen hat, so lecker, wie die riecht :) Rund-Um: Daumen hoch für dieses Produkt!