Archiv für die Kategorie ‘Werbung / Marketing’

UnbenanntBald ist es soweit: Mitte Juni kommt mein Buch zum Thema Medienkompetenz heraus. 6 Monate nach Feierabend am PC sitzen und schreiben werden dann endlich physisch greifbar sein!

Herausgekommen ist am Ende eine schöne Mischung aus Themen wie Cybermobbing oder Stalking mit ganz praktischen Sachen wie der Einrichtung von PC, Browser und vielen anderen Dingen.

Besonders aufgehalten hat die Tatsache, dass sich alles ständig im Wandel befindet. So sieht das Frontend von Avira heute anders als zu Beginn aus, von Facebook mal ganz abgesehen. Aber auch Twitter hat einiges geändert. Nur Samsung ist sich (oder Apple;) treu geblieben und hat mir hier nicht reingegrätscht! Danke :)

Heute möchte ich für euch ein paar Inhalte zum Lesen bereitstellen. Über einige Dinge, die dort vorkommen, habe ich hier ja schon einmal berichtet. Andere Sachen sind einfach zu umfangreich, um sie mit einem Blogbeitrag abzuhandeln.

Falls Ihr wissen wollt, worum es in dem Buch generell gehen wird, könnt ihr außerdem gern im Inhaltsverzeichnis stöbern. Da ich hier auf diesem Blog nur eingeschränkte Möglichkeiten habe, findet ihr das volle Inhaltsverzeichnis sowie ein Elternforum, in dem ihr Fragen stellen und auch diskutieren könnt, unter http://janesmarketing.de/forums/

Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

[Bei Amazon findet Ihr das Buch HIER ]

Advertisements

Agenturübersicht Hamburg aktualisiert

Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 in Kinder, Werbung / Marketing
Schlagwörter:, ,

Die Agenturübersicht wurde nach langer Zeit mal wieder überarbeitet. Unter https://kinderundwerbung.wordpress.com/agenturen/ findet Ihr ab sofort die erneuerten Einträge der Casting-, Comparsen, Model und Schauspielagenturen aus dem Großraum Hamburg.

Wie immer gilt: Falls ihr selbst einer Agentur angehört, die hier unbedingt gelistet werden sollte, meldet euch bei mir und schickt alle wichtigen Infos + einen kleinen Text über euch und euer Spezialgebiet.

 

 

evian-roller-babyJeder kennt sie, die Roller Babies von Evian. Das Konzept ist denkbar simpel: Babies, die unglaublich beweglich sind und Stunts machen, die manch Erwachsener nicht hinbekommt.Und dabei sind sie auch noch so süüüüß anzusehen!

Inzwischen wurde der Spot bei YouTube ganze 65 Millionen mal angeklickt. Warum sollte man also auf Altbewährtes verzichten? Das dachte sich wohl auch die Marketingabteilung von Evian selbst und hat wieder einen vom Konzept her sehr ähnlichen Spot heraus gebracht. Das Ergebnis kann sich natürlich auch dieses mal sehen lassen.

Diese Bewegungen, die die Knirpse da so machen, sind einfach zauberhaft und zwingen einen automatisch zum Schmunzeln. Mit aufwendigster Technik wurden hier hunderte von Babies gecastet und dann in den verschiedensten Posen gehalten und fotografiert. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat. Das Video ist jetzt seit dem 19. April online und wurde inzwischen schon sage und schreibe 29 Millionen mal angeklickt. Damit ist das das viralste video des Jahres. Wir dürfen gespannt sein, ob es den Roller-Babies Spot schlägt.

Lange Rede kurzer Sinn: Überzeugt euch einfach selbst! Ich find’s klasse :)

pinkstinks_logoPinkstinks – so lautet der Name einer Kampagne, mit der auf Werbung aufmerksam gemacht werden soll, die Mädchen in limitierende Geschlechterrollen drückt. Pink stinkt! Mit dieser Botschaft wird gegen Sexismus in der Außenwerbung gekämpft, denn Kinder und Jugendliche werden heutzutage massiv von der Werbewirtschaft und TV-Shows unter Druck gesetzt. Hinzu kommt diese merkwürdige Erscheinung, dass es scheinbar alle witzig finden, wenn Frauen in Spots als dumm dargestellt oder nur auf ihr äußeres reduziert werden. Hierzu gibt es einen sehenswerten Clip auf der Pinkstinks.de Startseite:


Sendungen wie Germanys Next Topmodel verstärken den Tenor des ganzen unglaublich, sodass Mädchen heute vielfach Models werden wollen. Sie sind geblendet von der massiven, aber nur kurz andauernden Aufmerksamkeit, die den Mädchen in GNTM zukommt. Wer die Sendung nur etwas hinterfragt, stößt jedoch schnell auf Kritik. „Sie laufen wieder – ins Leere“ ist der Titel des Stern-Beitrags zum Start der aktuellen Staffel. Dort heißt es unter anderem, dass von den Kandidatinnen in dieser Staffel keine ein Topmodel wird. Die neue Aufmachung sollte wohl eigentlich persönlicher werden, Heidi ist nun wieder ständig mit den Mädels unterwegs und nicht via Bildschirm vom anderen Ende der Welt zugeschaltet. Auch die Massencastings zu Beginn einer jeden Staffel fielen komplett weg. Trotzdem bleibt die Sendung das, was sie vorher auch schon war: Eine Bereicherung für die Macher, die Designer und Fotografen, die dort auftreten. Sicher haben die Mädchen eine schöne Zeit, Geld sehen sie aber kaum. Und interessieren tut sich auch niemand wirklich für die sie, wenn erst einmal alles vorbei ist.

Traurige Folge des Ideals, das hier vertmittelt wird: Das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit der Mädchen nimmt rapide ab. Viele finden sich heute zu dick, hässlich und sind einfach unzufrieden. Der Aufklärungsbedarf, der hier besteht, ist kaum zu bewältigen. Carolin Kebekus ist eine, die es wenigstens versucht. Sie nutzt ihren Status, um mit Sätzen wie „Heidi Klum sagt im Fernsehen, wir wären zu fett, doch Männer lieben Weiber mit’nem Arsch im Bett“ [aus ihrem Album Ghetto-Kabarett – sehr zu empfehlen!] aufzurütteln.

Zurück zu Pinkstinks: Auf der Website http://pinkstinks.de/ könnt ihr euch über die Kampagne informieren, die Petition „Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!“ unterzeichnen uvm. Und für alle, die sich am 01. September in und um Berlin aufhalten, empfehle ich die von Pinkstinks organisierte Demo!!

§§

Der Paragraphendschungel – sorgt stets für Verwirrung

Worauf sollte man bei Agenturen achten  und was bedeutet eigentlich „ Drehgenehmigungsfrei“?

Ich war mal wieder für euch unterwegs, diesmal ‚im Namen der Gerechtigkeit‘. Neben den Recherchen zur Sicherheit im Netz habe ich mich ausführlich über die Arbeit von seriösen Agenturen informiert. Hierfür habe ich u.a. mit Christiane Dreikauss von der New Talent Agentur gesprochen. Sie gab mir einige wertvolle Tips, die ich hier an euch weitergeben möchte. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt so vieles, das zu berücksichtigen ist. Hier kommen nun also ein paar Infos darüber, worauf man achten sollte und was es mit dieser Drehgenehmigungsfreiheit auf sich hat.

Teil 1: Worauf sollte man bei Agenturen achten? Was ist dagegen nicht zu empfehlen?

Eine gute Agentur bietet Eltern ein umfassendes und informatives Agenturgespräch an und arbeitet mit ausgesuchten Darstellern und hat dementsprechend auch nicht Tausende Darsteller oder Models in ihrem Pool. Wenn eine Agentur fast jeden [für Geld] aufnimmt, kann man erahnen, dass eine gute, umfassende und individuelle Betreuung nicht gewährleistet werden kann. Eine seriöse Nachwuchsagentur ist  an schauspieltalentierten und vermittlungsfähigen Kindern und Jugendlichen interessiert. Die Agentur sollte also als erstes die Vermittlungschance für einen potenziellen Schützling einschätzen. Dafür müssen die Kinder vorsprechen oder vorspielen. Derartige Vorsprechen sollten jedoch kostenfrei sein, d.h. ohne Vorabgebühren wie z.B. Fotopflichtgebühren, Medienpauschalen oder Setkartenpflicht.

Aus Agentursicht ist das natürlich sehr lukrativ. Kurzum, es sollte der Arbeitseinsatz einer Agentur sein, neue und gute Talente zu finden und auch eine Auswahl zu treffen, wen sie betreuen und mit wem sie zusammen arbeiten. Also liebe Eltern, hier ist kritisches Hinterfragen durchaus angebracht. Mehr Informationen zu der rechtlichen korrekten Agenturprovision findet ihr weiter unten.

Was ist nun also nicht zu empfehlen?
Es gibt Agenturen, die herumreisen. Entweder von Stadt zu Stadt, Hotel zu Hotel, oder auch Indoorspielplätze und Einkaufszentren werden bereist. Solche Castings sind nur bedingt empfehlenswert. Dort wird oft  nur ein Foto gemacht und dafür wird dann Geld genommen.  Hier warnen die Verbraucherzentralen immer wieder. Kostenpflichtige Vorabgebühren wie z.B. Aufnahmegebühren; Fotopflichtgebühren o.ä. sind nicht zu empfehlen. Auch Internetagenturen sind grundsätzlich nicht zu empfehlen!

Manche Agenturen lassen sich nach einem erfolgreichen Besetzungsvorgang die Gage, welche eigentlich dem Darsteller zusteht, auf ihr Agentur-Konto von der Produktion überweisen. Das ist nicht üblich! Hier werden die Darsteller- Eltern bewusst unwissend gelassen und Auszahlung nicht korrekt oder auch zeitverzögert weiter gegeben. Gerade bei Werbefilmvermittlungen kommt es auch vor, das ein Spot oder eine Printwerbung verlängert vom Kunden gebucht wird, so das es noch bis 1-2 Jahren zu weiteren Auszahlungen, sogenannten Buyouts, kommen kann.

Achtet also darauf, dass die Gage, die euch bzw. euren Kindern zusteht, auch direkt auf Euer Konto überwiesen wird. Bei Unstimmigkeiten wendet euch nach einer Besetzung direkt an die zuständige Produktion.

Teil 2:Was bedeutet eigentlich „Drehgenehmigungsfrei“?

Die Grundlagen habe ich ja schon einmal unter Werbung mit Kindern aufgelistet. Kinder, die arbeiten sind je nach Alter an bestimmte rechtliche Vorgaben gebunden. Das wissen wohl sogar die Kleinsten. Was aber kaum jemand kennt, ist ein wichtiger, mir bis zu meinem Gespräch mit NewTalent ebenso unbekannter Begriff. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Drehgenehmigungsfreiheit. Was eine Drehgenehmigung ist, kann man sich denken und auch, was Drehgenehmigungsfrei bedeuten könnte. Was das aber im Einzelnen wirklich heißt, ist aus den Gesetzen nicht zu ersehen.

Grundlage bildet hier das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), in dem die Arbeitszeiten festgelegt sind. Zur Wiederholung: Kind im Sinne des JArbSchG sind Kinder bis Ende 15. Lebensjahr und Jugendliche vom 16. – 18. Jahr. [Das wird dort immer etwas unsinnig beschrieben. Alles über 6 heißt zum Beispiel: alles ab 7!] Nun ist es so, dass Jugendliche, die 15 sind und die 9. Klasse noch nicht abgeschlossen haben, zur Gruppe der Kinder gezählt werden. Damit dürfen sie maximal bis 22 Uhr arbeiten und bis zu 3 Stunden täglich.

Drehgenehmigungsfrei sind nun die Jugendlichen ab Beginn des 16. Lebensjahres bzw. auch diejenigen, die die 9. Schulklasse absolviert haben. Das gilt zumindest für Hamburg, in anderen Bundesländern kann es auch die 10. Klasse sein! Das ist für TV-und Filmproduktionen in den Besetzungsvorgängen ein sehr wichtiges Kriterium und ausschlaggebend bei der Entscheidungsfindung. Bei der Arbeit mit einem Jugendlichen, der drehgenehmigungsfrei ist, sind die Vorschriften viel weniger straff und die Produktion ist nicht mehr an die rechtlich vorgeschriebenen Arbeitszeiten mit Kindern gebunden. Sie dürfen mit den Jugendlichen ganze acht Stunden am Set arbeiten und am Abend bis 23:00 Uhr.

Kurzum, sie können mit dem jungen Darsteller viel länger arbeiten und sparen teure Drehtage! Verständlich, denn auch TV- und Filmproduktionen müssen sparen! Daraus resultierend suchen beauftragte Caster/innen für die zu besetzenden Kinderrollen schauspieltalentierte Jugendliche ab 16 Jahre, die eine erheblich jüngere Alterswirkung haben! Gut zu wissen: Nur wer 18 Jahre alt ist, darf Nachts ab 23:00 Uhr drehen! Wenigstens das ist mit Kindern und Jugendlichen grundsätzlich verboten!

Kinder, die noch nicht drehgenehmigungsfrei sind und die für eine Produktion (egal ob TV-, Film- oder Werbeproduktion) arbeiten, muss ein Antrag auf Bewilligung beim Amt für Arbeitsschutz gestellt werden, damit Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre drehen dürfen. Hier müssen Erziehungsberechtigte, Arzt, Schule und das Jugendamt zustimmen. Der Antrag wird dann beim Amt für Arbeitsschutz eingereicht und idealerweise wird eine behördliche Bewilligung gegeben, die dann bei der Produktion vorgelegt werden muss. Liegt keine Bewilligung vor oder wird diese gefälscht, kann das rechtliche (und teuere) Konsequenzen haben.

Zusätzlich ist noch zu sagen, dass auch eine Nachwuchsagentur einer finanziellen Reglementierung unterliegt. Wird gegen diese Reglementierungen verstoßen, droht der Verlust des Provisionsanspruches und es besteht sogar das Risiko, das bereits geleistete Provisionen zurückgefordert werden. Auch mündliche Abreden und Vermittlungen sind unwirksam laut § 297 Abs. 1 SGBIII. Weitere Informationen findet ihr im Auszug „Agenturen Extra“ aus Cast – dem Schauspieler Magazin 2/2010. Nur bei Werbefilmvermittlungen, seien es Fotos oder auch Werbefilme gibt es sogar 20% Agenturprovision für die Agentur. Diese Agenturprovision bei Werbung bezahlt übrigens immer der Kunde, der den Spot beauftragt hat. Leider berechnen einige Agenturen diese Provision noch mal dem Darsteller, d.h. sie verdienen doppelt.

Fazit des Ganzen: Lasst euch grundsätzlich – egal ob Werbe- oder TV-Filmproduktionen – immer Verträge vor Drehbeginn von eurer Agentur aushändigen und prüft diese genau. Ihr müsst eure Rechte, aber auch eure Pflichten kennen. Ihr als Erziehungsberechtigte seid schließlich auch die, die in Haftung genommen werden, nicht die zu vermittelnde Agentur!

Das Kinder Informationen anders auf nehmen und auch weitergeben, ist jedem bekannt. In der Theorie gibt es den idealtypischen Verlauf. Der ist aber, wie der Name schon sagt, idealtypisch und damit wohl mit utopisch gleichzusetzen.

Im idealtypischen Kommunikationsprozess gibt der eine Kommunikationspartner durch ihn kodierte Informationen ab, er sendet sie also, und der andere dekodiert diese und nimmt sie dann wieder auf, empfängt dann also. Sprich Sender = Firma, zum Beispiel Mattel, und Empfänger = Zwerg. Durch den Einsatz von Werbemitteln wird die Werbung so ausgestaltet, dass die Botschaft (Kauf mich, ich bin so toll!) indirekt übermittelt wird. Die Entschlüsselung im Kopf des Kindes ist notwendig, damit das Kind die Information verstehen kann. Soweit zur idealen Vorstellung.

Bei Kindern findet dieses Prozedere wohl eher selten statt. Das heißt, dass es bestimmte Störquellen gibt, durch die die gesendete Information entweder gar nicht oder falsch entschlüsselt wird. Kindern passiert das schneller als Jugendlichen oder Erwachsenen, das heißt die Anfälligkeit für Störungen im Prozess schwindet mit zunehmendem Alter. Für die Werbung bedeutet das widerum, dass mögliche Störquellen bzw. Einflussfaktoren genau identifiziert werden müssen. Nur dann kann die gesendete, verschlüsselte Werbebotschaft vom Kind richtig dekodiert und aufgenommen werden.

Kommen wir zu den Einflussfaktoren/Störquellen:
Die subjektive und selektive Wahrnehmung         

Ja, subjektiv und selektiv sind zwei Dinge, die aber nunmal zusammengehören und alle Sinne betreffen, also das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Wahrnehmung passiert automatisch und ist durch einen selbst nicht beeinflussbar. Was ich sehe, dass sehe ich. Die Wahrnehmung umfasst aber noch mehr als die reine Informationsaufnahme, denn erst durch die Interpretation der Information im Gehirn wird etwas wirklich wahrgenommen. Hinzu kommt, dass nur bewusst wahrgenommene Informationen empfangen und verarbeitet werden können.

Wahrnehmung erfolgt subjektiv. Eine plötzliche Situation wird von jedem etwas anders wahrgenommen, denn jeder hört, sieht und erlebt alles nur aus seinem eigenen Blickwinkel. Frühere Erfahrungen haben natürlich auch Einfluss auf diesen Blickwinkel. Das Gehirn versucht, neue Informationen in bestehende semantische Netzwerke einzuordnen. Bei Kindern sind diese aber noch relativ klein und unverbunden. Deshalb müssen Informationen vereinfacht, verzerrt und anders organisiert werden.

Selektive Wahrnehmung bedeutet, dass nicht alle Reize wahrgenommen werden, sondern nur die, die deine Aufmerksamkeit erregen. Dieser Prozess dient dem Schutz vor Überlastung. Kinder kennen viele Situationen noch nicht und haben keine Erfahrung, auf die sie zurückgreifen können. Zusätzlich sind sie nicht so aufnahmefähig wie Erwachsene. Sie müssen wesentlich stärker selektieren und ihre Wahrnehmung auf das Wesentliche beschränken. Bei ihnen wirkt die Aufmerksamkeit wie ein Filter, durch den eine Werbebotschaft dringen muss!

Involvement                                                                                             

Involvement ist englisch und bedeutet soviel wie „Verwicklung in etwas“. Je wichtiger etwas für den sogenannten Rezipienten ist, sprich das zu bewerbende Kind, umso höher ist seine sensorische Aktivierung und damit seine Aufmerksamkeit. Klingt alles ziemlich wissenschaftlich, aber der Verzicht auf Fachvokabeln ist an dieser Stelle schwierig. Je mehr sich ein Kind also für etwas interessiert, umso schneller ist es aufmerksam, wenn der Werbespot dafür gesendet wird. So gibt es das High-Involvement, bei dem sich das Kind aktiv mit dem gesehenen auseinander setzt und das Low-Involvement, bei dem das Kind den Spot nur passiv wahrnimmt. Ein Beispiel hierfür ist Mädchen- und Jungenspielzeug: Mädchen sind bei Puppenwerbung sehr involviert und Jungen eher weniger. Bei Legowerbung ist es meist anders herum. Die Kommunikation mit Kindern ist somit nur dann möglich, wenn diese ein hohes Maß an Involvement gegenüber dem zu bewerbenden Gegenstand haben. Nur dann nehmen sie diesen Gegenstand wahr.

Um die für uns lustige Seite dieser subjektiven, selektiven und involvement-abhängigen Wahrnehmung zu zeigen, gibt es zum Schluss was zum schmunzeln: Kindermund :) „Erkenntnisse aus Schulaufsätzen (2. Grundschulklasse):

  • Der Papst lebt im Vakuum. (ach so? ;-)
  • In Frankreich hat man die Verbrecher früher mit der Gelatine hingerichtet. (das ist ja auch um einiges humaner? ;-)
  • Mein Papa ist ein Spekulatius. Der verdient ganz viel Geld an der Börse. (und an Weihnachten verdient er immer richtig viel!!!;-)
  • Bei uns dürfen Männer nur eine Frau heiraten. Das nennt man Monotonie. (Früh erkannt?.. ;-)
  • Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer. Nur Papi nicht, der muss immer bei Mami schlafen. (Armer Mann? ;-)
  • Die Fische legen Leichen ab, um sich zu vermehren.(uhhh? dazu sag ich mal nix? ;-)“

…wer die restlichen Ergüsse auch lesen will, schaut hier!

Viel Spaß damit!

Agenturübersicht

Veröffentlicht: 11. Februar 2013 in Werbung / Marketing
Schlagwörter:, , , , ,
Kinder und Werbung, Agenturen

Wo muss ich denn überhaupt hin? Die Verwirrung verständlich.

Wir haben eine neue Seite: Die Agenturübersicht für den Raum Hamburg. Lange hat’s gedauert, bis ich etwas erreichen konnte. SEO ist noch nicht überall angekommen und so etwas wie Usability brauch ich gar nicht erwähnen. Zusätzlich gibt es noch einige Unterschiede…Casting-, Live-Casting-, Comparsen-, Model- oder doch lieber gleich eine Schauspielagentur?

Also habe ich fleißig rumrecherchiert und alle möglichen Verzeichnisse und Artikel durchforstet, bis ich schließlich eine Liste von gut 30 Agenturen zusammen hatte. Natürlich kann man die Agenturen zu nichts zwingen, also wenn dort jemand nicht [oder noch nicht] gelistet ist, bitte nicht wundern.

Ungefähr die Hälfte hat sich zurück gemeldet. Ein paar Vertreter sind noch unterwegs durch die Ferien, Berlinale and so on. Einen ersten Teil konnte ich nun inklusive Beschreibung, Links zu den jeweiligen Websites, Voraussetzungen und Abgrenzungen aufnehmen und veröffentlichen. Die Seite wird sukzessive ergänzt (das hört sich doch immer toll an ;)) und füllt sich dann mit der Zeit. Heißt also: ab jetzt könnt ihr euch auf https://kinderundwerbung.wordpress.com/agenturen informieren.

Für Tips und Kommentare bin ich immer dankbar, gut, wisst ihr schon. Und es würde mich auch mal interessieren, ob ihr euch eher die Website anseht oder doch eher auf Facebook geht?

Eure Jane