Pinterest – Und was denkst DU?

Veröffentlicht: 18. Januar 2013 in Soziale Netzwerke
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Was heißt das denn überhaupt…Pinterest?  Liegt zwar irgendwo auf der Hand, aber wer es nicht kennt, weiß das nicht. Pinterest = Pin + Interest. Also eine Pinnwand, auch Board genannt, mit interessanten Dingen. Pinterest ist ein relativ neues Netzwerk, das vor allem Frauen anspricht. Sieht schon toll aus, die ganzen Fotos so schön nebeneinander angeordnet. Weißer Hintergrund und schön aufgeräumt. Nur wirklich ästhetische Sachen, wie ich bisher festgestellt habe. Da war noch nie ein meldenswertes Foto bei. Nicht so wie auf Facebook. Manchmal sind da ganz schön obszöne Dinge oder besser Dinger zu sehen…

Das nächste Netzwerk

Ein Beispiel – mein Board mit dem Titel „Kids Stuff“

Also Fazit: Schön und Clean. Genau mein Ding. Einfache und intuitive Bedienung. Das macht Spaß. Ich freue mich immer, wenn ich meine Pinnwand habe, so viele schöne Dinge auf einem Haufen :) Ein Bild sagt nunmal mehr als 1000 Worte. Macht aber auch süchtig. Gut, ich bin eh für alles gefährdet…sei es Foursquare, Pinterest oder irgendwas anderes. Solange es eine App gibt.

Leider sitzen wir hier in Deutschland, der Hochburg des Datenschutzes und der Urheberrechte. Klar sollte folgendes sein: Wer dort einmal ein Foto hochlädt, der gibt es quasi frei. Man kann sicher kleine Logos oder ähnliches einbauen, die auf eine Herkunft schließen lassen, aber das war es auch. Und man kann sich natürlich von einem Re-Pin zum nächsten & nächsten & nächsten durch klicken, aber den Überblick zu behalten, ist schlichtweg unmöglich. Darum geht es auch nicht. Es geht um das Teilen schöner Dinge.

Inzwischen verzeichnet Pinterest gut 25 Millionen Nutzer in den USA (Zahlen zu deutschen Nutzern findet man leider nicht wirklich). Für den normalen User ist das Netzwerk sicherlich nicht unbedingt notwendig, aber für jeden, der einen Shop hat, würde ich das dringend empfehlen. Warum? Der Werbe-Aspekt ist hier gut versteckt. Er steht im Hintergrund, das ist sympatisch. Wenn ich besonders schicke Schuhe entdecke und durch Klick auf das Bild direkt zu der Seite komme, wo ich es kaufen kann…was hält mich dann noch ab (außer die Geldbeutel-Grenzen)?

Zum Thema Datenschutz sei noch zu sagen: Es gibt neuerdings die Möglichkeit, bis zu 3 private Pinnwände zu speichern. Die „geheimen Boards“ kann dann keiner sehen, außer ich füge ihn/sie hinzu. So kann man eine geheime Pinnwand machen und zum Beispiel die Muddi einladen. Die muss sich aber erst registrieren. Klingt schon wieder umständlich. Aber: Bei Dropbox oder Netmoms ist es auch nicht anders. Sollte man später doch den Drang haben, das Board mit der Welt zu teilen, kann man es öffentlich machen. Ein zurück gibt es dann aber nicht! Gut, das wäre auch Blödsinn, entweder will ich, dass es alle sehen oder nicht. Ja das hat schon alles sein für und wider. Ich mag es. Und was denkst DU?

Ein schönes Wochenende,
eure Jane

Kommentare
  1. chrissyhh sagt:

    Also ich mag Pinterst auch, aber hauptsächlich wegen der vielen Styling-Tips und -bilder. Die meisten Follower kriegt man dort durch Fingernägel-Pins…ob das für Unternehmen hilfreich ist? Vg Chrissy

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