Kinder auf Facebook

Veröffentlicht: 2. Januar 2013 in Kinder, Soziale Netzwerke
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Kinder auf Facebook

Ich habe gestern den Online-Artikel zum Thema „Kinder auf Facebook“ bei meiner Blogger Kollegin Fiona gefunden und dort gibt es durchaus ein paar gute Tips für die von uns, die Eltern sind. Ich find die schon sinnvoll, obwohl ich kein sonderlich gutes Vorbild bin. Ich trenne zwar zwischen Privat- und öffentlichem Profil, sodass ich unter meinem richtigen Namen nie mit meinem richtigen Profil auftauchen würde, aber ansonsten würd ich mich nicht als vorbildlich bezeichnen. Ich warte ja auch auf den Tag, an dem die große Madame damit ankommt…bislang ist das ja noch nicht so interessant. Na mal sehen, wann der Druck von Außen kommt! Na jedenfalls hab ich den Artikel mal etwas auseinandergenommen und auf die zugeschnitten, die (so wie ich) gern bei Facebook sind:

Offener Umgang
Ein Verbot macht Dinge spannender für Kinder, weshalb es keinen Sinn macht, sondern eher dazu führen würde, dass der Nachwuchs versucht, soziale Netzwerke ohne Wissen der Eltern zu nutzen.
>> Das wäre bei mir ja auch total unglaubwürdig…Ich darf das, aber du nicht?! Damit verliert man nicht nur die Kontrolle, sondern eben auch an Glaubwürdigkeit
Empfehlung: Wie beim TV sollten Obergrenzen festgelegt werden, also maximal 3 Stunden je Woche oder so. Keine Ahnung, wie der Verdummungsfaktor hier ausfällt. Ich würd mal sagen, dass das nicht so schlimm wie TV ist. Hmmm, ob das richtig ist oder kommt mir das nur richtig vor?

Dialog führen
Eltern sollten mit ihren Kindern über die Nutzung sozialer Netzwerke sprechen, Interesse zeigen und ihnen dabei über die Schultern schauen. So lernen sie unmittelbar die Art und Weise kennen, wie ihr Kind mit Kontakten umgeht und welche Informationen sie und ihre Freunde aus dem Netzwerk miteinander teilen.
>> Das funktioniert aber auch nur begrenzt. Wenn mir meine Mutter (nichts gegen dich, liebe Muddi) dabei über die Schulter hätte schauen wollen, hätte ich das nicht so toll gefunden. Aber na gut, dann sind wir ja altersmäßig schon bei den pre-Teens ;)
Dabei sollten Eltern auch erklären, dass alle Informationen und Fotos, die sie posten, Folgen haben können. Kinder und Jugendliche müssen lernen, mit persönlichen Inhalten und Daten – auch von Freunden – bewusst und sensibel umzugehen.
>> DAS ist auf jeden Fall Gold wert…die Zwerge müssen das auf jeden Fall begriffen haben! Wie der junge aus dem Ami-Land, der sich da umgebracht hat, weil er gefilmt wurde, wie er nen anderen Jungen geküsst hat und das bei FB gelandet ist…hilfe das war jawohl schrecklich!!!!

Überblick bewahren
Trotz Aufklärung kann es dem Nachwuchs schwer fallen, selbst einzuschätzen, welche Kommentare und Fotos kritisch für die Privatsphäre und den eigenen Ruf sein könnten. Um dennoch den Überblick zu behalten über kritische Inhalte und Bildmaterial, das den Nachwuchs zeigt, ist es ratsam, die Profile der Kinder regelmäßig zu beobachten.
>> Hier würde ich wieder sagen: Vorsicht! Spionage heißt: Ich vertraue dir nicht  Es gibt ja wie gesagt die Funktion, sich E-Mails schicken zu lassen, wenn irgendwas auf FB passiert. Das würde ich immer vorziehen. Ideal ist es, wenn es dein Kind nicht stört, dass du mit ihm befreundet bist. Dann kann man zumindest all das verfolgen, was die Freunde auch sehen. Nachrichten kann man so auch nicht lesen. Aber wie gesagt, ein bisschen Privatspähre haben die Kleinen doch auch verdient.

Aufklärung
Erziehungsberechtigte sollten dem Nachwuchs erklären, dass er bei der Kontaktaufnahme durch Fremde nicht reagieren soll. Stattdessen sollten Kinder die Freundschaftsanfragen unbekannter Personen ablehnen und die Eltern darüber sofort informieren.
>> Ja gut, das kann man wohl auch als richtig beurteilen…an so was denke ich immer gar nicht. Ist aber durchaus ein guter Tip.

PrivatsphäreEinstellungen
Eltern sollten ihren Kindern helfen, die Privatsphäre-Einstellungen so einzurichten, dass nur die eigenen Freunde Informationen, Kommentare und Fotos sehen können. Fremden sollte das Profil im sozialen Netzwerk nichts verraten. Um die Privatsphäre zu fördern, sollte auf Facebook beispielsweise auch die Gesichtserkennung abgestellt werden. Bei der Gesichtserkennung werden Freunde automatisch aufgefordert, Fotos, die andere Mitglieder zeigen, mit deren Namen zu markieren. Zudem sollten Eltern ihren Kindern auch klar machen, welche Fotos veröffentlicht werden können und welche nicht. Peinliche oder intime Fotos sollten ein absolutes No-Go sein.
>> Stimmt auch ohne Einschränkung. Das habe ich auch bei so ziemlich jeden gemacht, der am Anfang seiner FB „Karriere“ in meiner Nähe war. Das ist absolut wichtig, gerade weil FB das ganz gerne wieder ändert.

Vorbildfunktion
Eltern sollten ihren Kindern als gutes Beispiel voran gehen. Wer selbst eifrig Fotos der Kinder und zur eigenen Person online veröffentlicht, wird es schwer haben, das Kind davon zu überzeugen, sich hierbei zurückzuhalten. Eltern sollten sich daher mit eigenen Fotos vorsichtig zeigen und von Veröffentlichungen von Kinderbildern im Idealfall absehen. Es gibt auch Eltern, die etwa Fotos von der Einschulung auf Facebook oder anderen Netzwerken einstellen – teilweise auch Bilder, auf denen andere Kinder zu sehen sind. Das kann die Eltern der Schulfreunde verärgern und die Privatsphäre anderer Kinder gefährden.
>> Hmm, ja das ist dann wieder der Punkt, wo ich denke, dass das etwas übertrieben ist. Einschulungsfotos hab ich auch online…und die Muddi ist verlinkt. Deswegen nutzen wir doch alle FB, um unsere Umwelt teillassen zu haben, oder? Meine Familie ist relativ grß und gut verteilt und ich finde es immer wieder toll, zu sehen, wie der Nachwuchs meines Umfeldes heran wächst

So, das war ja nun doch ausschweifend…der eigentliche Artikel sollte einen übrigens eine Werbung für „Ruflotse“ sein. Ein kostenpflichtiges Programm, dass das netz über Gesichtserkennung absucht…ich denke, man bekommt das auch so hin, wenn man etwas aufpasst!

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